Image Credit: Luke Pamer

Rassismus im eigenen Umkreis

Es erschreckt mich immer wieder, welche Menschen sich als Rassisten entpuppen, von welchen man dies niemals erwartet hätte. Grundsätzlich ist es egal, ob es sich dabei um Freunde, Bekannte oder Verwandte handelt. Bedenklich ist alleine die Tatsache, dass sich heute, im Jahre 2015, immer noch so viel rechtes Gedankengut in unserer Umgebung befindet.Die Extremität ist dabei sehr unterschiedlich. Bei manchen ist der Rassismus so schwach, dass man kaum von Rassismus sprechen kann, eher von Bedenken oder Angst. Handelt es sich wirklich um Bedenken oder Sorgen bzw. Ängste, so lassen sich diese meist durch Aufklärung und Information beseitigen.

Schlimm bzw. gefährlich wird es, wenn Personen sämtliche Tatsachen und Fakten ignorieren und auf ihrer “Besorgnis” sitzen bleiben, ja sich regelrecht daran festklammern. Denn dann wird aus der so oft propagierten Besorgnis Rassismus. Spätestens wenn man andere als Gutmenschen “beschimpft” und das Gefühl hat, vor Krieg flüchtenden Menschen zu helfen wäre schlecht, weil man fürchtet, dass die “österreichischen Werte” gefährdet seien, sollte man sich ernsthaft über seine eigen Einstellung Gedanken machen.

Einen Vorteil hat das Ganze jedoch: Man erkennt, wie viel Rassismus sich noch in unserer Gesellschaft befindet. Durch die aktuelle Flüchtlingsdebatte kommen all die “besorgten Bürger” und Rassisten zum Vorschein und man erkennt deutlich, welche Menschen sich mit dem Sachverhalt beschäftigen und welche nur die Angstmacherei von gewissen Personen und Institutionen nachplappern, ohne irgendetwas nachzuprüfen.

Und schlussendlich erkennt man, welche Menschen so tief im Rassismus stecken, dass man nichts mehr mit ihnen zu tun haben möchte.

2 Gedanken zu „Rassismus im eigenen Umkreis“

  1. Unqualifiziertes und pauschales „Bla Bla“. Jeder, der sich dieser Tage nicht auf die angeblich humanitäre Seite schlägt, muss fürchten in Ihrem Schema zu landen. Nichts anderes als Ideologie, die jeglicher Logik und kritischer Beobachtung und Auseinandersetzung mit dem Thema entbehrt.

    Schon die Differenzierung im Bereich Flucht, Migration, illegale Migration, Asyl und diverser Sonderstati ist in diesen Zeiten ad-absurdum geführt und nicht mehr existent. Schon derjenige, der zur Differenzierung aufruft, ist ein Rassist. Diese Vorwürfe sind nichts weiter als stumpfsinnige Meinungsmache im Sinne derer, die diese verlogene Debatte für ihre keineswegs humanitären Ziele zu nutzen versuchen. Es scheint ja hervorragend zu klappen …

  2. Offensichtlich haben Sie meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Denn hätten Sie dies getan, hätten Sie bemerkt, dass ich schreibe, dass es sehr wohl Fälle gibt, bei denen man nicht bis fast nicht von Rassismus sprechen kann. Zudem habe ich hier mit keinem Wort alle in denselben Topf geworfen. In diesem Beitrag habe ich lediglich kurz zusammen geschrieben, dass ich es erschreckend finde, wie viel Menschenfeindlichkeit (unter anderem Rassismus) es heutzutage noch gibt. Möglicherweise hätte ich dies auch noch genauer Kund tun können.

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