NSA scannt Adressbücher und Kontaktlisten

Das nächste „Programm“ der NSA ist nun also bekannt. Der US-Amerikanische Geheimdienst scannt also Millionen Adressbücher und Kontaktlisten aus E-Mail-Diensten, Sozialen Netzwerken und Instant Messaging-Programmen.

Mir fällt dazu eigentlich nur noch eins ein:
Wen wundert’s? Überrascht euch das wirklich noch? Inzwischen sollte wohl klar sein, dass sich die Geheimdienste einfach alles krallen, was sie in ihre Hände bekommen. Privatsphäre wird dabei rücksichtslos missachtet. Mich würde eher interessieren, ob es noch irgendetwas gibt, was nicht von irgendeinem Geheimdienst überwacht, kontrolliert und gesammelt wird.

Hier stellt sich zwischenzeitlich auch die Frage, was der Versucht, sich dagegen zu wehren, oder so wenige Daten wie möglich zu verursachen, überhaupt noch nützt? Du bist nicht bei Facebook? Egal, die anderen lassen ihre Adressbücher scannen und dokumentieren so ihre Bekanntschaft zu dir. Oder sie laden Fotos hoch, auf denen man sichtbar ist. Die Gesichtserkennungssoftware tut dann ihr restliches dazu. Du verwendest kein Google Mail? Aber andere tun es. Oder irgendeinen anderen Mail Provider. Zudem wissen wir ja, dass E-Mails unverschlüsselt versendet werden und die Geheimdienste alle sammeln und zu Profilen auswerten. Auch wenn du keine E-Mails sendest, wirst du wohl von anderen Personen, Freunden und Bekannten erwähnt und somit kann man wieder Profile über dich erstellen. Du verwendest kein Dropbox? Na ja, hier wird die Argumentation schon schwieriger. Allerdings vertraue ich meiner Antiviren-Software auch nicht mehr. Jedes AV-Programm hat inzwischen Funktionen, mir welcher die gescannten Dateien per Cloud-Service überprüft werden. Zum Teil werden Dateien und Dokumente sogar auf die Server der Antiviren-Firmen hochgeladen und direkt dort gescannt. Um schneller zu reagieren und bessere Erkennungsraten zu schaffen, wie die Unternehmen behaupten. Zudem wird versprochen, dass die Dateien natürlich gleich wieder von den Servern gelöscht werden. Doch wer prüft das? Wer sagt uns, dass wir den Unternehmen trauen können? Wer garantiert uns, dass nicht auch diese Firmen schon lange Verträge mit irgendwelchen Geheimdiensten haben?

Es ist ja gut und Recht, zu versuchen, sich etwas davor zu schützen, denn schließlich hat jeder Mensch das Recht auf Privatsphäre. Andererseits glaube ich allmählich, dass wir als Volk so gar nicht die Möglichkeit haben, uns selbst zu schützten. Wenn uns der Staat nicht mit ordentlichen Gesetzen schützt und auch nicht dafür  sorgt, dass diese durchgesetzt werden, so wird sich wohl oder übel nichts ändern. Der nächste Schritt ist dann ein Umdenken in den Führungskreisen von Polizei und Geheimdiensten.

Versteht mich nicht falsch, ich versuche durchaus weiterhin, meine Privatsphäre zu schützen und baue mir Alternativen zu Dropbox, Evernote und Gmail auf. Angesichts solcher Meldungen fragt man sich jedoch ernsthaft, was das Ganze bringt, wenn es offensichtlich niemanden zu interessieren scheint.

Fiery Command Workstation: Automatischer Start bei Windows-Anmeldung verhindern

Heute habe ich mal ein etwas spezielleres Thema, das so wohl nicht jeden Betrifft. Da ich dazu im Internet aber keinerlei Informationen gefunden habe, möchte ich die Problematik in diesem Blog-Post erläutern.

Bei uns in der Firma verwenden wir einen Drucker mit einen Fiery-Controller. Um Broschüren und Anleitungen zu drucken, verwenden wir die Software „Fiery Command Workstation 5.5„. Seit der neusten Version bekommt man allerdings nicht mehr direkt die Software zum Download angeboten. Hier gibt es eine kleine EXE-Datei: den „Fiery Software Manager“. Ach, wie ich solche „Software Manager“ hasse. Leider habe ich keinen direkten Download für die Command Workstation gefunden, also habe ich in den sauren Apfel gebissen und den Software Manager ausgeführt. Wie erwartet lädt diese EXE-Datei die eigentliche Software nach und installiert sie auf dem PC. So weit so gut. Das blöde dabei ist nur, dass nun bei jeder Benutzeranmeldung am PC der Fiery Software Manager Administrator-Rechte haben möchte, um nach Updates zu suchen. Das ganze nervt, da man nach jeder Anmeldung an Windows 7 erstmal das UAC-Fenster zu Gesicht bekommt.

Mein erster Versuch war, den Software-Manager zu deinstallieren, was leider nichts genützt hat. Trotzdem noch wollte der Software-Manager bei jeder Anmeldung das Passwort haben. Nach ein wenig Sucherei habe ich dann bemerkt, dass sich in der Ereignisanzeige ein Eintrag des Fiery-Software-Managers befindet.

Eintrag des Software-Managers in der Ereignisanzeige
Eintrag des Software-Managers in der Ereignisanzeige

Dieser Eintrag muss nun mit „Rechtsklick -> Deaktivieren“ deaktiviert werden. Somit wird diese Aufgabe nicht mehr ausgeführt und du bist dieses lästige UAC-Fenster nach jedem Login los.

Englischer VMware vShpere Client unter Deutschem Windows 7

Ich mag keine Deutschen Administrations-Oberflächen. Für meine Arbeit benötige ich allerdings ein Deutsches Windows 7 auf meinem Notebook. Trotzdem verwende ich nach Möglichkeit jede Administrations-Oberfläche und jeden Server in Englisch.

Der vSphere-Client von VMware stellt seine Sprache allerdings automatisch nach der auf dem System installierten Sprache ein. Bei mir also Deutsch. Leider konnte ich im Client selbst keine Option finden, deshalb wende ich einen kleinen Workaround an. Und zwar kann man die vSphere-Verknüpfung ein klein Wenig ändern, so dass das Programm zukünftig in Englisch startet.

Öffne die Eigenschaften deines VMware vSphere Clients:

Open the properties of your VMware vSphere Client
Open the properties of your VMware vSphere Client

Und nun hänge „-locale en_US“ am Ende des „Ziel“-Felds im Tab „Verknüpfung“ an:

Verknüpfung von VMware vSphere bearbeiten
Verknüpfung von VMware vSphere bearbeiten

Wenn du über diese Verknüpfung den vSphere Client startest, hast du ab sofort ein Englisches Interface. Nett!

Jetzt hast du ein Englisches Interface
Jetzt hast du ein Englisches Interface

Standard-Ports von XAMPP ändern

XAMPP ist eine Distribution für Web-Entwickler, mit welcher auf einfache Art und Weise ein Webserver (Apache, MySQL und PHP) auf dem lokalen Windows-Computer installiert werden kann. Ich für mich verwende XAMPP um lokal Webseiten zu entwickeln, zu testen und zu debuggen, bevor die Seite Produktiv online geht. Diese Art ist sehr viel komfortabler und schneller, als über das Web auf einem entfernten Server zu arbeiten, oder jede einzelne bearbeitet Datei per FTP hoch zu laden.

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Windows 7 öffnet Fenster außerhalb des Monitors

Ich denke, ich bin nicht der einzige, der dieses Problem kennt. Vor kurzem hatte man sein Notebook an einer Dockingstation mit zwei Monitoren. Jetzt ist man z.B. zuhause und öffnet ein Programm. Nur öffnet sich dieses blöderweise außerhalb des Bildschirms, so dass man überhaupt nichts damit anfangen kann. Nun geht das Rätselraten los. Wie bekomme ich das Fenster wieder zurück auf den Monitor? Nicht verzagen, tyradux fragen. Die Lösung ist denkbar einfach.

Hovere in der Taskleiste über das Programm, welches sind außerhalb deines Monitors befindet und warte, bis sich das kleine Vorschaufenster zeigt. Nun fahre mit der Maus über das Vorschaufenster und mache einen Rechtsklick. Es öffnet sich ein kleines Kontexmenü, in welchem du den Punkt „Verschieben“ siehst. Klicke auf diesen und der Mauscursor springt automatisch zum Fenster. Nun klicke und halte die linke Maustaste und du kannst das Fenster wieder hereinholen. Falls du nicht weißt, ob es sich links oder rechts vom Monitor befindet, fahre einfach mal kräftig nach links und rechts mit der Maus. Meistens ist das Fenster nicht weit weg. Tipp: das Fenster kann so auch mit den Pfeiltasten verschoben werden.

Wenn sich ein Fenster außerhalb des Monitors öffnet
Wenn sich ein Fenster außerhalb des Monitors öffnet