Ein Blick zum Nachthimmel.
Ein Blick zum Nachthimmel. (Quelle: Unsplash, Kaleb Dortono)

Monatsrückblick März bis Mai 2017

Diesen Monat: Kurzsichtigkeit durch Smartphones, Gewöhnung an Arsen, Plastik im Meer, Quantenphysik und vieles mehr.

Hinweis: Leider hat es schon wieder länger gedauert, bis ich wieder zu einem Monatsrückblick gekommen bin. Das hatte vor allem zwei Gründe. Der Erste ist ein voller Terminkalender, der es mir kaum erlaubt, produktiv an meinen Artikeln zu arbeiten, weshalb der Blog leidet. Der Zweite ist schiere Faulheit, die mich daran hindert, an der übrig gebliebenen Zeit doch noch an meinen Artikeln zu arbeiten. Aus den genannten Gründen werde ich hier mal wieder mehrere Rückblicke zusammenfassen. Zudem werde ich mich bemühen, in Zukunft nicht mehr so schlampig zu sein, das die Veröffentlichung der Monatsrückblicke betrifft.

Kurzsichtigkeit durch Smartphones: Ist es möglich, dass wir durch die intensive Verwendung von Smartphones kurzsichtig werden? Ja und nein. Es gibt direkte, aber auch indirekte Gründe, die uns tatsächlich durch den Gebrauch von Smartphones kurzsichtig lassen werden.

Wissen.de | Augengesundheit: Kurzsichtig durch Smartphones?

Gewöhnung an Arsen: Sogar wir Menschen können uns an Arsen gewöhnen, wie eine Untersuchung zeigt. Wissenschaftler haben bei Menschen, die von besonders arsenhaltigem Wasser leben müssen, Genvarianten gefunden, die es dem Körper erlauben, Arsen in andere, unschädliche Substanzen abzubauen.

Spektrum der Wissenschaft | Auch Menschen können sich an Arsen gewöhnen

Elektrifizierte Rosen: Forschern ist es gelungen, Rosen so zu präparieren, dass diese Strom leiten und sogar kurzfristig speichern können. Wozu das Ganze genau dienen soll, ist allerdings noch nicht klar. Typisch Grundlagenforschung eben. Oft ist es eben auch so, dass sich der Zweck einer Entdeckung nicht sofort eröffnet.

Spektrum der Wissenschaft | Forscher lassen Stromkabel in Pflanzen entstehen

Wie viel Plastik schwimmt eigentlich in unseren Ozeanen? Auf dem YouTube-Channel „It’s OK To Be Smart” wird dies anschaulich erklärt. Leider gibt es diesen Beitrag nur auf Englisch. Aber er ist definitiv sehenswert.

SpaceX schickt bereits benutzte Rakete erneut ins All: Eine Rakete, die SpaceX vor etwa einem Jahr ins All geschickt hat, soll nun erneut starten und einen Satelliten in die Umlaufbahn bringen.

Heise Online | SpaceX: Wiederverwendete Rakete soll nun Satelliten ins All bringen

Roboter verbrennt Tweets von Trump: Ein nettes Fundstück aus dem Netz: Ein Bastler hat einen Roboter gebaut, der Tweets von Trump ausdruckt, abschneidet, verbrennt und in einen Aschenbecher wirft. Das Ganze wird als Video auf Twitter hochgeladen.

Heise Online | Roboter verbrennt Trump-Tweets vollautomatisch

Grippe: Eine Auswertung in den USA zeigt, dass die meisten an Grippe gestorbenen Kinder ungeimpft waren. Das zeigt, dass Impfungen helfen, auch wenn der Schutz nicht perfekt ist. Ein Nutzen von Impfungen wird leider durch immer mehr Menschen angezweifelt, wodurch sich verschiedene Krankheiten wieder vermehrt ausbreiten.

Spektrum der Wissenschaft | Vakzine: Die meisten an Grippe gestorbenen Kinder waren nicht geimpft

Keine Hoffnung für das Great Barrier Reef? Es steht nicht gut um das Great Barrier Reef in Australien. Drei große Korallenbleichen haben dem Riff mächtig zugesetzt. Angesichts des Klimawandels werden die Schäden wohl eher noch größer werden. Die Chancen, dass sich das Riff noch erholen könnte, schwinden.

Scinexx.de | Great Barrier Reef: Keine Zukunft mehr?

Wissenschaft durch Musik: Ich habe ein ganz nettes Video gefunden. In diesem singen die Ersteller über die Entdeckungen von Exoplaneten. Nett gemacht, sehenswert.

Lichtverschmutzung: Die zunehmende „Verschmutzung“ unserer Nacht durch künstliches Licht ist zunehmend ein Problem. Nicht nur für Astronomen, die den Nachthimmel nicht mehr sehen, auch für Mensch und Tier. Denn die ständige Beleuchtung unserer Umwelt bringt unseren Biorhythmus durcheinander und scheint sogar Einfluss auf die nächste Generation zu haben.

Bild der Wissenschaft | Generationsübergreifender Licht-Effekt

Potential für künstliche Intelligenzen? Schleimpilze sind weder Tiere noch Pflanzen und trotz ihres Namens auch keine Pilze. Sie besitzen weder ein Gehirn noch ein Nervensystem und können sich doch erstaunlich intelligent verhalten. Könnte dieses System für künstliche Intelligenzen übernommen werden?

Bild der Wissenschaft | Alienhafte Raffinesse aufgeklärt

Quantenunsinn: Immer wieder hört man, vor allem von Naturheilern, Alternativmedizinern und Esoterikern, die Quantenphysik besage, dass alles zusammenhänge. Ich zitiere dazu einen Satz aus dem unter diesem Absatz verlinkten Artikel: „Logisch betrachtet ist das natürlich genauso unsinnig wie die Behauptung, der Saturn sei für Hochzeiten verantwortlich, weil er so viele Ringe hat.“ Und genau so ist es. Ausdrücke wie bspw. die „Quantenheilung“ sind blanker Unsinn und basieren bestenfalls auf einem fatalen Irrtum. Mehr im Text von Florian Aigner.

Esoterischer Unfug mit der Welt der Quanten

Recycling: Apple hat angekündigt in Zukunft nur noch Rohstoffe aus Recycling zu setzen. Ich bin gespannt, inwiefern das wirklich umgesetzt wird, aber es wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung!

iPhone und Co.: Apple will nur noch recycelte Rohstoffe verwenden

Donald Trump: Im Mai 2017 hat Donald Trump mit Saudi-Arabien einen 110-Milliarden-Dollar-Waffendeal abgeschlossen. Und anschließend beschwert man sich wieder darüber, dass die ganzen Flüchtlinge aufgenommen werden müssen. Ganz großes Kino.

Donald Trump in Saudi-Arabien: Die Mutter aller Waffendeals und eine Rede zum Islam

Unerwünschte Nebenwirkungen: Vorsicht! Verschiedene Lebensmittel können bei der Einnahme von Medikamenten unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Wissen.de informiert über die sieben wichtigsten Lebensmittel, die Wechselwirkungen auslösen können.

Lebensmittel und Medikamente: Vorsicht Wechselwirkung!

Klimawandel: Durch die immer wärmer werdende Erde taut auch der Permafrost in den kalten Ländern auf. Das Problem dabei: Unter dem Permafrost befinden sich große Mengen Treibhausgase, die durch das schmelzende Eis freigegeben werden und in die Atmosphäre entweichen. Im finnischen Lappland verflüchtigt sich Lachgas aus den Böden. Dieses Gas hat eine 300-fach stärkere Treibhauswirkung als Kohlendioxid.

Tauwetter setzt ein Mega-Treibhausgas frei

Schöne neue Welt: Wahrscheinlich haben die meisten schon mal von der neuen Gentechnik-Methode gehört, die es nun sein ein paar Jahren gibt: CRISPR. Bisher hat die Natur über Mutationen entschieden und ob diese weiter existieren oder vernichtet werden. Wobei entschieden das falsche Wort ist. Alle natürlichen Mutationen sind rein zufällig und können sowohl gut als auch schlecht sein. Mit CRISPR steht uns ein Werkzeug zur Verfügung, welches uns Menschen die Evolution quasi in die Hände legt. Die Frage ist, was machen wir daraus? Nutzen wir diese geniale Technologie um die Welt zu verbessern, oder um ein paar wenigen große Gewinne zu bescheren? So oder so, eins bleibt CRISPR auf jeden Fall: Faszinierend.

Weltraumforschung: Müssen wir uns erst um die Probleme auf der Erde kümmern, bevor wir uns in den Weltraum machen? Nein, müssen wir nicht. Denn obwohl Raumfahrt viel Geld kostet, so macht sie doch bei weitem nicht der größte Posten der finanziellen Aufwände menschlicher Programme aus. Und Schlussendlich helfen Lösungen in der Raumfahrt auch immer Probleme hier auf der Erde zu lösen.

Müssen wir erst die Probleme auf der Erde lösen bevor wir uns auf den Weg in den Weltraum machen?

Bild der Erde bei Nacht: Die NASA hat ein neues Bild der Erde bei Nacht veröffentlicht. Nun, daran ist erstmal nichts Besonderes. Hier aber ist die komplette Erde bei Nacht abgelichtet worden. Das Bild wurde natürlich aus vielen Einzelaufnahmen zusammengesetzt. Ich finde: Sieht cool aus!

Foto einfügen. Bild: NASA Earth Observatory – 266 MB

Was sonst noch interessant war

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Blog leben von Kommentaren. Darum versuche ich stets auch auf anderen Blogs zu kommentieren und mich an den Diskussionen zu beteiligen. Folgend eine Auflistung an Blog-Beiträgen, zu denen ich meinen Senf dazugegeben habe.

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