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Monatsrückblick Jänner 2018

Diesen Monat: Datenschutz-Mythen, Irrationalität, Klimawandel, Männergrippe, Hasspostings und mehr.

Wow, schon wieder ist der erste Monat im neuen Jahr um. Auch der Anfang von 2018 hat natürlich wieder einiges zum Lesen hervorgebracht. Die meiner Meinung nach interessantesten Artikel habe ich für dich, wie bereits gewohnt, in diesem Monatsrückblick zusammengefasst.

Wenn es um das Thema Datenschutz geht, ist meistens irgendjemand in der Nähe, der das Thema mit dem Satz „Ich habe ohnehin nichts zu verbergen.“ abzutun versucht. Doch dabei handelt es sich um einen Irrtum. Der folgende Artikel räumt mit sechs Irrtümern zu Datenkraken auf.

[Wissen.de] Achtung Spione: Sechs Irrtümer zu „Datenkraken“ im Internet

Wir Menschen sind irrational. Und sehr oft kritisiere auch ich selbst die Irrationalität der Menschen. Es gibt genügend Situationen, in denen diese Irrationalität vollkommen fehl am Platz ist. Bspw. wenn jemand nicht im Meer baden will, weil er Angst hat, von Fischen gefressen zu werden, aber täglich ins Auto steigt. In diesem Kontext finde ich es gut, dass der Blogger Florian Freistetter nun ein Plädoyer für die Irrationalität geschrieben hat. Denn was ich in meiner Kritik oft vergesse: Sie gehört zu uns Menschen. Ohne sie könnten wir auch nicht träumen viel unserer Kreativität ginge verloren.

[Astrodicticum Simplex] Ein Plädoyer für die Irrationalität

Mit dem Wort Klimawandel verbinden wir automatisch wärmer werdendes Wetter. Klima und Wetter sind allerdings zwei paar Schuhe. Während das Klima generell wärmer werden kann, so ist es durchaus möglich, dass lokal das Wetter sogar kälter wird. So geschieht es aktuell bspw. in Alaska. Obwohl global gesehen die Erde wärmer wird, fällt in Alaska so viel Schnee wie schon lange nicht mehr.

[Bild der Wissenschaft] Klimawandel bringt Alaska mehr Schnee

Nochmals Klimawandel: Die Windkraft ist neben der Sonnenenergie ein Träger der Energiewende und es wird viel Geld in Windparks investiert. Doch nun zeigt sich, dass der Klimawandel auch die Winde verändert. Daten zeigen, dass es in Zukunft im Norden weniger, im Süden dafür mehr Wind geben wird.

[Scinexx] Klimawandel verschiebt nutzbare Winde

Ein aufblasbares Planetarium? Komische Vorstellung? Gibt’s aber tatsächlich. Und es ist sogar mobil und lässt sich mit einem Lastenfahrrad transportieren. Coole Sache! Florian Freistetter berichtet darüber in seinem Blog.

[Astrodicticum Simplex] Sternenhimmel für alle: Das Pop-up Planetarium “Public Space”

Nun ein wenig Chemie-Unterricht: Kann man mit einem Laser eine Explosion auslösen? Phil zeigt im folgenden Video auf seinem Kanal Phil’s Physics, wie es funktioniert.

Die Esoterik behauptet gerne, es gäbe keine Zufälle. Aber stimmt das wirklich?

In Ägypten wurde eine 3.000 Jahre alte weibliche Mumie entdeckt, die offensichtlich an Brustkrebs starb. Sie ist somit der älteste bekannte Brustkrebsfall der Welt. Und die Behauptung, dass Krebs nur eine Erscheinung unserer Zeit ist, wurde somit ein weiteres Mal widerlegt.

[Scinexx] Ägypten: Ältester Brustkrebsfall entdeckt

Was tut sich so raumfahrttechnisch im Jahr 2018? Florian Freistetter hat auf seinem Blog die interessantesten Ereignisse für dieses Jahr zusammengefasst. Eins lässt sich schon mal sagen: Es wird definitiv wieder interessant.

[Astrodicticum Simplex] Ein Flug in die Sonne und Bodenproben von einem Asteroiden: Raumfahrt im Jahr 2018

Das neue Jahr fängt ja gleich wieder gut mit Hasspostings an. In Wien wurde um 0:47 Uhr das erste Baby in Jahre 2018 geboren. Es heißt Asel und die Mutter trägt ein Kopftuch. Das ist offensichtlich Grund genug, eine Welle von Hass über die junge Familie zu gießen. Wie tief kann man eigentlich noch sinken?

[derStandard.at] Wiener Neujahrsbaby schlägt Welle von Hasspostings entgegen

Atomarer Schwanzvergleich: Kim Jong-Un, der dordkoreanische Diktator, droht der USA mit einem Atomschlag. Und was macht Trump, der Präsident der USA? Er verkündet, natürlich via Twitter, dass sein Atomknopf viel größer sei. Kann mich bitte mal jemand kneifen?

[derStandard.at] Trump zu Nordkoreas Kim: „Mein Atomknopf ist größer“

Ein Serientäter sitzt 34 Jahre lang in Haft und kommt mit etwa sechzig Jahren frei. Auf ihn wartet eine ungewohnte Realität, mit der er kaum klar kommt. Und doch will er sich ändern, bzw. zeigen, dass er sich schon gebessert hat. Doch schafft er es? Was macht man mit Serientätern, die sich doch noch ändern wollen, aber labile und leicht reizbare Menschen sind? Gar keine so einfache Frage, wie ich finde. Und ich selbst weiß auch keine Antwort darauf. Der Tagesspiegel hat einen Interessanten Artikel über diesen Serientäter geschrieben, der einen kleinen Einblick in die Welt eines solchen Menschen bietet.

[Tagesspiegel] Leben nach der Haft in Berlin | Die letzte Chance eines Serientäters

Kennst du Fleur de Sel? Ein besonderes Edelsalz, dass sich offensichtlich immer größerer Beliebtheit erfreut. Auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis schwören immer mehr Menschen auf dieses angeblich gesunde Alternativsalz. Tester haben jetzt herausgefunden, dass ausgerechnet das edle Fleur de Sel besonders stark mit Mikroplastik belastet ist. Dieses an sich ist für den Menschen unbedenklich, jedoch kann das Plastik mit Giftstoffen belastet sein und durch das Plastik schneller im Körper freigegeben werden.

[Scinexx.de] Mikroplastik im „Fleur de Sel“ | Edelsalz besonders stark mit Kunststoffpartikeln belastet

Zweimal im Jahr findet das große Meckern über die Zeitumstellung statt. Plötzlich werden sich viele Menschen darüber einig, dass diese eine Stunde, die Uhren entweder vor- oder zurückgestellt werden, schlecht für den Biorhythmus ist und deshalb abgeschafft werden müsse. Der Gesundheit zuliebe. Nun stellt sich heraus, dass sich wohl auch das Wochenende negativ auf den Biorhythmus auswirkt und man gewissen Regeln folgend sollte, um diese Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Oder sollten wir vielleicht gleich beides abschaffen? Sowohl die Zeitumstellung als auch das Wochenende? Der Gesundheit zuliebe?

[Spektrum der Wissenschaft] Was tun gegen die Montagsmüdigkeit – und was steckt dahinter?

Der Traktorstrahl ist allen Fans von Star Trek bekannt. Mit der Hilfe einer speziellen Art von Lichtstrahl können die Raumschiffe Objekte einfangen und ins eigene Raumschiff ziehen. So etwas Ähnliches ist nun Forscher gelungen. Durch die geschickte Anwendung von Schallwellen ist es möglich, kleine Gegenstände, etwa eine 1,6 Millimeter große Styroporkugel im Raum schweben zu lassen. Cool! Ich bin schon gespannt, ob sich diese Technologie irgendwann praktisch anwenden lässt.

[Spektrum der Wissenschaft] Traktorstrahl für Taufliegen

Was sonst noch interessant war

Was ich sonst noch so geschrieben habe

Dann und wann schreibe ich auch Texte auf anderen Blogs und Webseiten. Hier eine Auflistung, wo ich aktiv war.

Wo ich kommentiert habe

Blogs leben von Kommentaren. Und so versuche in regelmäßig auf anderen Blogs und Webseiten Kommentare zu hinterlassen. Folgend eine Auflistung aller Beiträge, die ich im Jänner kommentiert habe.

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