Die Vorderseite des TAK-Theaters in Liechtenstein
Die Vorderseite des TAK-Theaters in Liechtenstein

Fazit meines ersten Besuchs einer Science-Busters-Show

Am Dienstag, dem 06.06.2017 war ich zum ersten Mal bei einer Show der Science Busters. Obwohl dies mein erster Besuch einer deren Shows war, habe ich bereits einiges über die Science Busters gehört und gelesen. Unter anderem habe ich das Buch Das Universum ist eine Scheißgegend* gelesen. Von Florian Freistetter habe ich unter anderem bereits Der Komet im Cocktailsglas* gelesen und bin gerade an Newton — Wie ein Arschloch das Universum neu erfand* dran. Weiters lese ich mit Vorliebe den Blog von Florian Freistetter.

Aus diesen Gründen kann ich wohl sagen, dass ich durchaus schon darauf vorbereitet war, was mich in etwa erwartet, als ich mich dazu entschieden habe, meine Karte für die Science-Busters-Show zu kaufen. Entsprechend ging ich auch mit hohen Erwartungen zum Theater. Im Allgemeinen sagt man ja, es wäre nicht sonderlich gut, mit zu hohen Erwartungen irgendwo hin zu gehen, denn diese könnten enttäuscht werden.

Vor der Science-Busters-Show
Vor der Science-Busters-Show

Kaum hatte die Show angefangen, wurde ich aber eines Besseren belehrt. Es schadet überhaupt nicht, mit gewissen Erwartungen zu einer Science-Busters-Show zu gehen. Der Theater-Saal war zwar klein, aber dafür fein und die Show konnte sich sehen lassen. Der Kabarettist Martin Puntigam hat bestens durch die Show geführt und hat auch ständig für die witzigen Anekdoten gesorgt. Als Wissenschaftler waren der Molekularbiologe Helmut Jungwirth und  –  der eigentliche Grund, warum ich mich für die Show entschieden habe  –  der Astronom Florian Freistetter anwesend.

V.l.n.r.: Helmut Jungwirt, Martin Puntigam und Florian Freistetter
V.l.n.r.: Helmut Jungwirt, Martin Puntigam und Florian Freistetter

Viele glauben, dass Wissenschaft (in der Schule oft nur als Physik und Chemie wahrgenommen) trocken ist. Nun, in vielen Schulen mag dies zutreffen. Auch ich selbst war ich der Schule von Physik und Chemie leider nicht sonderlich begeistert. Hätte ich jedoch einen der Science Busters als Lehrer gehabt, hätte ich mein Faible für die Astronomie und (Astro-)Physik wohl schon viel früher entdeckt und mich für ein Studium an einer Universität eingeschrieben. Die Science Busters zeigen eindrucksvoll, dass Wissenschaft sehr viel Spaß machen kann und überhaupt nicht trocken sein muss. Man kann durchaus auch Begeisterung für Experimente zeigen, bei denen nichts explodiert. Wobei trotzdem auch in dieser Show nicht das ein oder andere spektakuläre Experiment fehlen durfte.

Florian Freistetter und ich. Sogar mit Meteorit.
Florian Freistetter und ich. Sogar mit Meteorit.

Während der Show wurde auch über Lebensmittel gesprochen oder besser gesagt wurde Wissenschaft anhand von Lebensmitteln erklärt. Genauer gesagt mit Hilfe von Bier und Laugenbrötchen. Das Bier war der Part von Florian Freistetter, während sich Helmut Jungwirth um die Laugenbrötchen kümmerte. Beides konnte nach der Vorstellung verkostet werden.

Mehr möchte ich an dieser Stelle auch gar nicht mehr erzählen, da natürlich jeder selbst die Gelegenheit haben soll, die Science Busters live zu erleben. Und auch wenn du nicht allzu viel mit Wissenschaft zu tun hast: Keine Angst. Das Wissen wird einfach und verständlich vermittelt und kann auch von Menschen verstanden werden, die keine wissenschaftliche Laufbahn eingeschlagen haben. Auf jeden Fall gibt es viele interessante Dinge zu lernen. Von mir gibt es also eine klare Empfehlung für jeden, sich die Shows der Science Busters anzusehen. Und den Blog von Florian Freistetter kann ich natürlich auch wärmstens empfehlen.

BTW: Ich kann definitiv sagen, dass Florian nicht verwahrlost aussieht, auch wenn er kein Sakko trägt. 😉

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