Google Maps als Routenplaner ungeeignet

Ein Beitrag auf dem Blog GFX-Stylez.com hat mich zu diesem Beitrag inspiriert. Hier gebe ich kurz meinen eigenen Senf zum Thema Routenplaner dazu und stelle kurz die von mir bevorzugte Alternative vor.

Auf dem Blog GFX-Stylez habe ich heute den Artikel Google Maps als Routenplaner eher unbrauchbar gelesen. Folgende Stelle in diesem Beitrag brachte mich zum schmunzeln:

Vor Fahrtantritt hatte ich mir alle Routen ausgedruckt. Gefällt mir besser, als alles auf dem Smartphone anschauen zu müssen. Schön und gut dachte ich, doch während der Fahrt entpuppten sich die geplanten Strecken als Reinfall. Man findet zwar den Weg ans Ziel, doch manchmal ist die Beschreibung der Streckenabschnitte bzw. Wegpunkte unklar oder unverständlich.

Warum? Weil ich selbst bereits genau dieselbe Erfahrung machen musste. Google Maps ist zwar toll, um mal grob die Straßenkarte zu checken, oder um sich am Smartphone mal eben zu orientieren, wo man sich denn gerade befindet und wo das gesuchte Ziel ist, das sich eigentlich schon ganz in der Nähe befinden sollte.

Als ernsthafte Routenplanung, um seine Reise zu planen, eignet sich Google Maps hingegen wirklich nicht. Ich selbst verwende hier lieber ViaMichelin. Folgende Funktionen bietet ViaMichelin:

  • Routenplanung mit bis zu fünf Zwischenetappen
  • Planbar mit Auto, Motorrad, Fahrrad oder zu Fuß
  • Empfohlene, schnellste, schönste, kürzeste oder sparsamste Route
  • Landstraßen bevorzugen
  • Mautstrecken/Vignetten/Fähren vermeiden
  • Grenzüberfahrt verbieten
  • Auto mit Wohnwagen

Zusätzlich kann gewählt werden zwischen Kilometer und Meilen, der Typ des Autos, die Währung und die Kraftstoffart. ViaMichelin bietet zudem eine praktische Preisberechnung. So kann der Literpreis des Kraftstoffs und der Kilometerpreis des verwendeten Fahrzeugs eingegeben werden. So kann man bereits vor Antritt mit Sprit- und Verschleisteilkosten rechnen. Praktisch.

ViaMichelin greift zudem nicht auf Google Maps als Kartenmaterial zurück, sondern auf TomTom.

Die ViaMichelin-Startseite
Die ViaMichelin-Startseite

Welche Routenplaner verwendet ihr denn so?

Datenschutz

tyrablog.net ab sofort SSL-Verschlüsselt

Ich blogge unter anderem über Datenschutz. Und als Blogger, dem Datenschutz am Herzen liegt, sollte man diesen auch Leben. Aus diesem Grund gibt es tyrablog nun SSL-Verschlüsselt.

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RSS-Logo

Warum ich meine News wieder vermehrt über RSS-Feeds beziehe

Twitter geht vermehrt dazu über, Tweets von Accounts, denen man gar nicht folgt, in der eigenen Timeline anzuzeigen. Genau das ist etwas, was ich an Facebook schon nicht mag. Aus diesem Grund habe ich Facebook auch nie verwendet, um meine News zu beziehen. Hier ein paar Gedanken, warum ich wieder vermehrt zurück zu RSS-Feeds zurück kehre.

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Datenschutz

Drei Browser-Plugins für ein wenig mehr Privatsphäre

Natürlich geht es hier nicht darum, sich vor der NSA zu schützen. Wenn man das will, wird es erfahrungsgemäß kompliziert. Sehr kompliziert. Und meine Erfahrung zeigt, dass die meisten Menschen nicht bereit sind, so viel Komfort aufzugeben. Nein, es geht hier einfach darum, dass Werbe- und Tracking-Firmen nicht jeden von unseren Schritten, die wir online tätigen, verfolgen können. Zum Glück gibt es ein paar Browser-Plugins, mit welchen wir uns ein Stück unserer Privatsphäre zurückholen können. Drei davon möchte ich dir hiermit vorstellen.

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Technologiefirmen haben offensichtlich zu viele Männer. Aber ist das denn wirklich so ein großes Problem?

Twitter hat zu viele Männer. Na und?

Google und Facebook haben es schon getan. Nun auch Twitter. Aber um was geht es denn genau? Um die Zusammensetzung der Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen. Wie die futurezone schreibt, sind 70 % der Belegschaft von Twitter männlich und nennt dies „ernüchternd“.

Na und?

Doch ich muss ganz ehrlich die Frage stellen: na und? Wieso scheint das plötzlich so ein massives Problem zu sein?

Versteht mich nicht falsch, ich finde es gut, wenn Firmen Frauenförderungsprogramme ins Leben rufen und diese auch aktiv betreiben. Ja, bitte, bewerbt eure Jobs für Frauen und behandelt sie beim Vorstellungsgespräch sowie bei der Einstellung gleichberechtigt gegenüber ihren männlichen Kollegen! Doch so allmählich habe ich das Gefühl, dass es in die falsche Richtung geht. Zur Zeit sieht es eher danach aus, dass man nicht einfach für die Frauen wirbt und sie fördert, sondern dass sie sich entweder freiwillig bewerben und wenn sie es nicht tun, wird halt versucht, sie mit „Gewalt“ ins Unternehmen zu zerren.

Was ist denn so schlimm daran, wenn bei Technologie-Unternehmen wie Facebook, Twitter oder Google mehr Männer als Frauen arbeiten? Liegt es nicht in sogar in der Natur, dass sich eher Männer mit Technologie wohl fühlen? Interessieren sich nicht oft Frauen ganz einfach für andere Dinge? Oder hat hier plötzlich ein Wandel stattgefunden, den ich nicht mitbekommen habe?

Klar, natürlich gibt es Frauen, die sich für Technik interessieren und ich finde es auch gut und lobenswert, wenn Firmen wert darauf legen, diese Frauen einzustellen. Aber wenn sich nun einmal mehr Männer als Frauen bewerben, weil sich einfach weniger Frauen für Technik interessieren, ist das dann wirklich so eine Katastrophe?

Gleichgewicht schwer herzustellen

Vor allem in der IT-Brache denke ich, dass es schwer bis nahezu unmöglich sein wird, ein Gleichgewicht zwischen Mann und Frau herzustellen. Aus dem ganz einfachen, bereits erwähnten Grund, dass sich Männer eher für Technik interessieren, als Frauen. Das merke ich immer wieder, wenn ich in meinen Freundes- und Bekanntenkreis blicke. Geschmäcker und Interessen sind nun einmal unterschiedlich. Ist das schlimm? Finde ich nicht.

Heartbleed Logo

Heartbleed: Welche Webseiten sind von der schweren OpenSSL-Lücke betroffen?

Manch einer, vor allem Technikbegeisterte Menschen, haben ohnehin schon von ihr gehört: Die Heartbleed-Lücke von OpenSSL.

Am Montag dieser Woche wurde in dem Programm „OpenSSL“ eine schwerwiegende Lücke bekannt, die „Heartbleed“ genannt wurde. Das Problem an dieser Lücke ist, dass sich damit ganz einfach trotz verschlüsselter Verbindung sämtlich Passwörter und persönliche Daten auslesen lassen. Bei Online-Banking heißt das zum Beispiel, dass die ganze Transaktion ausgelesen werden und von Angreifern eventuell auch manipuliert werden kann. Noch gravierender ist die Tatsache, das OpenSSL das wohl am weitesten verbreitete Software-Paket für verschlüsselte Verbindungen ist. Etwa zwei Drittel aller Webseiten im Internet sind betroffen.

Welche Passwörter sollte ich nun ändern?

Nun stellt sich die Frage, was man denn dagegen tun kann? Na ja, als Anwender nicht all zu viel. Man kann nur hoffen, dass der Betreiber einer Website schnell reagiert und die Software aktualisiert und somit die Lücke schließt. Anschließend kann man als Anwender nur das Passwort ändern, damit in Zukunft nicht mehr auf das entsprechende Konto zugegriffen werden kann. Mashable hat eine Liste von Diensten veröffentlicht, bei denen das Passwort geändert werden sollte. Allerdings ist diese Liste mit Sicherheit nicht vollständig, vor allem, da sie sich auf die USA bezieht. Trotzdem sind ein paar Größen aufgelistet, die auch uns Europäer betreffen. So sollte zumindest das Passwort folgender Dienste geändert werden:

  • Facebook
  • Tumblr
  • Google (Mail)
  • Yahoo (Mail)
  • Amazon Web Services
  • Dropbox
  • LastPass
  • SoundCloud

Das sind doch schon mal ein paar Größen, die viele von uns treffen werden. Also zögert nicht und ändert eure Passwörter! Vor allem bei einer derart schweren Lücke sollte möglichst rasch gehandelt werden.

Einhornessenzen – Ein Geschenk des Himmels?

Heute morgen habe ich den Beitrag „Ich glaub, mich tritt ein Einhorn!“ der Futurezone gelesen. Eigentlich ganz lustig geschrieben, fehlt mir dort doch eine Quellenangabe. Das hat mich dazu inspiriert, einfach mal selbst zu suchen.

Nachdem ich bei Google einfach mal „Einhorn Essenz“ eingegeben habe, wurde ich durch den ersten Treffer auf folgende Webseite geleitet: http://www.einhornessenz.de/. Dort prangert schon mal gleich groß „Einhornessenzen – Geschenke des Himmels“.

Passend zu dem Einhornessenzen bietet die Betreiberin dieser Webseite auch gleich den „Immerwährenden Einhornkalender“ sowie die „Kerze Einhornzauber“ an. Wow. Eine richtige Einhorn-Fabrik.

Die Kerze

Interessant finde ich, dass auf der Webseite angegeben wird, dass diese Kerze aus dem Material „Paraffin“ besteht. Laut Wikipedia handelt es sich bei diesem Material um ein wachsartiges Gemisch aus Alkanen. Wachsartig? Wenn wir weiter lesen, erfahren wir im Punkt „Herstellung“, dass Paraffin aus sogenannten Schmierölschnitten der Vakuumdestillation gewonnen wird. Ich zitiere an dieser Stelle einfach mal einen kurzen Absatz aus dem Wikipedia-Artikel:

Bei deren Entparaffinierung entstehen als Nebenprodukt die Paraffin-Gatschen, die noch 2 bis 30 % Ölanteile enthalten. Aus diesen Gatschen wird durch Entölung mit unterschiedlichen Ölabtrennungsverfahren (Schwitzentölung, Lösemittelentölung, Sulzer-Kristallisationsentölung) das Rohparaffin gewonnen. Das Rohparaffin wird anschließend weiter raffiniert (s. u.). Daneben wird es auch aus Braunkohle, aus bituminösen Schiefern und Torfkohlen hergestellt.

Öl und Kohle, synthetische Paraffine. Das klingt ja so richtig nach Einhorn. Ein klein wenig weiter unten unter „Verwendung“ erfahren wir zudem, dass Paraffin auch für folgende Anwendungen zum Einsatz kommt:

  • Ausbruchsschutz in der
  • Ameisenhaltungals Austriebsspritzmittel im Pflanzenschutz (Larven werden durch Paraffinfilm erstickt)
  • in der Reifenherstellung als Ozonschutz

Lecker. Versteht mich nicht falsch, mir ist durchaus bewusst, dass auch viele andere Kerzen syntetisch hergestellt werden. Aber wenn eine Kerze als Einhorn-Produkt beworben wird, ist das doch etwas paradox.

Die Essenzen

Die Essenzen sind wirklich der Hammer. Geschützt durch Violettglas, welches angeblich eine höheres „Energiequantum“ besitzen soll, soll die heilende Wirkung der Essenzen unterstützen. Wenn man nach „Violettglas“ googelt, erfährt man, dass Violettglas angeblich den „absoluten Schutz“ vor Licht bietet. Aha. Essenzen von Lichtwesen benötigen also absoluten Lichtschutz? Klingt einleuchtend.

Mein persönlicher Favorit ist das Produkt „Erzengel Uriel und das Einhorn Friedensklang“. Ich zitiere von der Webseite:

Lass Dich auf den Prozess ein, zum Friedensfürst auf Erden zu werden. Versprühe den neuen Frieden mit dieser Essenz auf der ganzen Welt. Friede sei mit Dir!

Na das ist ja toll. Der Weltfrieden zum versprühen. Miss Undercover hätte sich gefreut.